Warum Herausforderungen lebendig machen
– von Ultraläufen zu SUP-Abenteuern
Nicht getrieben, nur lebendig
Ich werde oft gefragt, warum ich mich immer wieder neuen Challenges stelle. Die Wahrheit: Ich bin nicht auf der Suche, ich bin nicht getrieben. Ich folge keiner Agenda, keinem Plan, der von aussen vorgegeben wird. Ich tue Dinge, die mich innerlich erfüllen. Dinge, die mich interessieren. Dinge, bei denen ich etwas lerne.
Motivation entsteht nicht durch Druck, sondern durch Freude und Neugier. Wer bewusst wählt, welche Herausforderungen er annimmt, erlebt jedes Training, jeden Wettkampf und jede Vorbereitung als ein Stück Leben selbst.

Ausdauer auf festem Boden – mein bisheriger Weg
Bisher lagen meine Abenteuer meist im Ausdauersport. Ultraläufe durch Wüsten, Gebirge oder endlose Trails – ich liebe es, die Grenzen meines Körpers zu spüren, während mein Geist klar wird. Auf festem Boden unterwegs zu sein, gab mir Struktur. Jede Herausforderung war messbar, jedes Ziel greifbar.
Doch so sehr ich diese Form der Ausdauer liebe, irgendwann entsteht der Wunsch nach Neuem. Nicht, weil das Alte langweilig wird, sondern weil echte Abenteuer dort beginnen, wo das Vertraute endet.
Neues Terrain: Die M2M SUP Challenge 2026
Dieses Jahr trete ich in völlig neues Terrain: Die M2M Challenge 2026 – paddeln von Menorca nach Mallorca auf einem aufblasbaren Stand-Up-Board. 45-65 Kilometer offenes Meer, Wind, Wellen, Strömungen – und ich mittendrin.
Warum SUP? Weil es mich aus meiner Komfortzone holt. Balance, Kraft und Konzentration sind hier eng verbunden. Auf dem Wasser gibt es keinen festen Boden, nur Präsenz, Aufmerksamkeit und klare Entscheidungen. Jeder Paddelschlag ist eine kleine Meditation, jeder Moment auf dem Board fordert Achtsamkeit.
Diese Challenge ist nicht nur sportlich. Sie ist ein Experiment in Mindfulness, ein Test für Körper und Geist, und eine Einladung, im Moment zu leben.

Herausforderungen formen uns
Herausforderungen sind Lehrer, Wegweiser und Spiegel zugleich. Sie zeigen unsere Grenzen, aber auch unser Potenzial. Wer sich bewusst Herausforderungen stellt, wächst – körperlich, geistig und emotional.
Wir lernen Geduld. Wir lernen Resilienz. Wir lernen, uns selbst zu vertrauen. Und wir lernen, dass Scheitern kein Gegenpol zum Erfolg ist, sondern Teil des Prozesses. Jede Challenge, die wir aus innerer Überzeugung wählen, prägt unser Denken, unsere Haltung und letztlich unser Leben. Sie eröffnet neue Perspektiven – geografisch, emotional, geistig.
Doch grosse Herausforderungen entstehen selten im Alleingang.
Die M2M Challenge 2026 ist kein Solo-Projekt. Sie ist das Ergebnis eines gemeinsamen Moments. Im Oktober 2023 traf ich Hannah zu einem Sunrise-Paddeln vor Mallorca. Ein ruhiger Morgen. Glattes Wasser. Die ersten Sonnenstrahlen über dem Horizont. Während wir im Rhythmus unserer Paddelschläge dahin glitten, sprach sie eine Idee aus, die sie schon länger in sich trug: Einmal über das offene Meer paddeln.
Von Menorca nach Mallorca. Durch den Menorca-Kanal. Zwischen 45 und 65 Kilometern – je nach Route, Wind und Bedingungen.
Damals war es ein Gedanke im Morgenlicht. Eine Vision, die Raum bekam – und dann wieder im Alltag verschwand.
Bis ich eines Tages spürte, dass es Zeit für eine neue Herausforderung war. Nicht aus Unruhe. Sondern aus Neugier. Und plötzlich war sie wieder da – diese Erinnerung an diesen Sonnenaufgang, an diesen klaren Moment auf dem Wasser.
Warum nicht?
Warum nicht etwas wagen, das grösser ist als Gewohnheit?
Warum nicht gemeinsam wachsen?
Als ich Hannah erneut darauf ansprach, war keine Überzeugungsarbeit nötig. Die Idee war nie wirklich verschwunden. Sie hatte nur gewartet.
So entstand die M2M Challenge 2026.
Nicht aus einem Masterplan. Sondern aus einem stillen Morgen, einer ausgesprochenen Vision – und zwei Menschen, die bereit sind, dem Horizont ein Stück näher zu kommen.
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Die Essenz von Wachstum
Ob auf Trails, im Himalaya oder auf einem SUP-Board im Mittelmeer: Die Essenz bleibt dieselbe. Es geht nicht um Distanz, nicht um Zeit, nicht um Anerkennung. Es geht um Erfahrung. Um Präsenz. Um bewusstes Handeln in einem Moment, der nicht wiederkommt.
Ich weiss nicht, was die Strecke von Menorca nach Mallorca bringen wird – Wellen, Strömungen, vielleicht Gegenwind, vielleicht Zweifel. Vielleicht auch diese stillen, klaren Phasen, in denen alles im Fluss ist.
Aber genau darin liegt die Schönheit. Nicht das Ankommen formt uns, sondern das Unterwegssein. Nicht das Resultat, sondern die Begegnung mit uns selbst im Prozess.
Und manchmal entsteht Wachstum nicht nur im Individuellen, sondern im Gemeinsamen.
Der Teamgedanke kann uns in neue Sphären tragen. Wenn Menschen um dich sind, auf die du dich verlassen kannst – und die sich ebenso auf dich verlassen. Wenn Verantwortung geteilt wird. Wenn Vertrauen spürbar wird. Dann entsteht eine Form von Energie, die größer ist als die eigene Motivation.
Bei der M2M Challenge 2026 stehen Hannah und ich zwar auf unseren Boards – aber wir sind nicht allein.
Ein Back-Up-Boot begleitet uns durch den Menorca-Kanal. Kapitän Gabriel liest Wind, Wellen und Strömungen mit der Erfahrung eines Menschen, der das Meer kennt. Miguel koordiniert als Supporter Abläufe, Verpflegung und Sicherheit. Und Sven „Nevz“ hält das Abenteuer in bewegten Bildern fest – nicht inszeniert, sondern so, wie es wirklich ist: roh, ehrlich, gegenwärtig.
Man hört es immer wieder: Wenn du etwas Aussergewöhnliches vorhast, erzähle anderen davon. Es erzeugt Dynamik. Es schafft Verbindlichkeit. Und ja, es baut auch einen gesunden Druck auf.
Doch dieser Druck ist kein Zwang. Er ist eine Form von Verantwortung. Gegenüber dem eigenen Wort. Gegenüber dem Team. Gegenüber der Vision.
Und wenn es gut läuft, entsteht mehr als nur Unterstützung. Es entsteht ein Kreis von Menschen, die deine Leidenschaft teilen. Die nicht nur zuschauen, sondern mittragen. Die ihre Kompetenz, ihre Zeit und ihre Energie einbringen, weil sie an das Vorhaben glauben.
Dann wird aus einer Idee mehr als ein sportliches Ziel. Sie wird zu einem gemeinsamen Weg.
Und vielleicht ist genau das die tiefere Essenz von Wachstum:
Dass wir nicht nur unseren Horizont erweitern –
sondern ihn mit ihm verschmelzen.

Der Ozean ruft. Dein Beitrag trägt uns.
Zwei Paddler stellen sich unglaublichen Bewährungsprobe und wagen eine Reise von Menorca nach Mallorca über das Meer auf einem Stand-Up-Paddle-Board, angetrieben einzig von ihrer Muskelkraft und einem eisernen Willen. Doch es geht um mehr als nur die Überquerung des offenen Mittelmeers: Die M2M Challenge 2026 soll Aufmerksamkeit für den Schutz unserer Meere schaffen. Mit deiner Unterstützung und deiner Spende fördern wir ausgewählte Projekte der Fundación Palma Aquarium, die sich aktiv für den Erhalt der marinen Ökosysteme einsetzen. Gemeinsam paddeln wir nicht nur von Menorca nach Mallorca – sondern für die Zukunft des Meeres.
Werde Wegbereiter unserer Mission! Mit deiner finanziellen Hilfe wirst du nicht nur Teil der M2M Challenge 2026 – du trägst auch zu einem guten Zweck bei. Jeder Schweizer Franken oder Euro, der über die tatsächlichen Projektkosten hinausgeht, fliesst direkt in Meeresprojekte der Fundación Palma Aquarium. Als Unterstützer, Sponsor oder Partner hilfst du, unsere Ozeane zu schützen.
In dieser Mission verbinden wir Abenteuer, Leidenschaft, Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Jetzt Teil der Reise werden
Herausforderungen verbinden uns – mit uns selbst und mit der Welt. Wenn du mehr über die M2M Challenge 2026 erfahren willst oder eigene Abenteuer suchst, folge mir hier auf dem Blog, auf den sozialen Medien oder melde dich für Updates auf WhatsApp an. Jede Reise beginnt mit einem Schritt – oder einem Paddelschlag.
Wie kannst du uns bei diesem Projekt unterstützen? Jeder noch so kleine Beitrag zählt. Aufmerksamkeit und Hilfe kennen kein Limit. Zusätzlich zu den Sponsoring-Packages sind wir über jede Zuwendung dankbar.
Die M2M Challenge 2026 ist nicht nur unsere neue Herausforderung. Mit deinem Beitrag bist du automatisch hautnah dabei: Jeder Spender wird mit Namen auf dem Board verewigt. Und reist mit uns über das Meer von Menorca nach Mallorca.