{"id":12097,"date":"2021-12-09T07:12:05","date_gmt":"2021-12-09T07:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.actreme.com\/?p=12097"},"modified":"2025-04-15T19:33:00","modified_gmt":"2025-04-15T19:33:00","slug":"interview-konrad-smolinski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maikbecker.ch\/index.php\/2021\/12\/09\/interview-konrad-smolinski\/","title":{"rendered":"Umgang mit Krisen und Gedanken zum Ausdauersport"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sportwissenschaftler Dr. Konrad Smolinski im Interview. <\/strong>Dr. Konrad Smolinski betreut die Teilnehmer in den ACTREME sport. adventure. travel. Training Camps. In diesem Jahr konnten die Trainingslager f\u00fcr Triathleten, Radfahrer und L\u00e4ufer leiden nicht stattfinden. Die aktuellen Umst\u00e4nde stellen Sportler, aber auch weniger Aktive immer wieder vor neue Herausforderungen. In aussergew\u00f6hnlichen Situationen sind professionelle Inputs besonders wichtig. Ich hatte die Gelegenheit, mit Konrad \u00fcber die aktuelle Situation, Bew\u00e4ltigungsstrategien, aber auch positive Effekte und sein neues Buch zu sprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wir befinden uns gerade in einer ungewohnten Zeit. Wie hast du die Pandemie bis heute \u00fcberstanden? <\/strong>Wie f\u00fcr sicherlich fast jeden, war auch f\u00fcr mich die neue Situation anfangs sehr befremdlich. Ich pers\u00f6nlich komme damit aktuell gut zurecht, empfinde nur wenige der Massnahmen als besonders einschr\u00e4nkend oder st\u00f6rend. Meiner Familie und mir geht es gut. Die Dinge, die mir wirklich wichtig sind, haben sich nicht grundlegend ver\u00e4ndert. Klar, ich m\u00f6chte gern wieder mal nach Asien reisen oder an entlegenen Orten einen Wettkampf bestreiten. Aber das kommt alles bald wieder und l\u00e4sst die Vorfreude in mir steigen. Aus beruflicher Sicht gab und gibt es weiterhin viele H\u00fcrden zu meistern, welche die Pandemie mit sich bringt. Zum Gl\u00fcck habe ich in der KS-SPORTSWORLD ein Team aus ganz tollen Menschen um mich herum. Meine Mitarbeiter und ich haben gegen\u00fcber anderen Branchen sicherlich einige Vorteile. So sind wir z.B. bei der Aus\u00fcbung unserer Arbeit recht flexibel und meist ortsungebunden. Die grundlegende Athletenbetreuung wurde auch vor der Pandemie bereits per Online-Trainingsplattform, Telefon und Skype aus dem Homeoffice realisiert. Personalcoachings und Kleingruppentrainings waren bzw. sind, bis auf die Zeiten des harten Lockdowns, mit entsprechenden Hygienekonzepten m\u00f6glich. Lediglich unsere Schwimm- und Laufseminare oder die gemeinsam mit ACTREME organisierten Camps mussten leider im Jahr 2020 ersatzlos ausfallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was sind deine Bew\u00e4ltigungsstrategien in Krisen? <\/strong>Zun\u00e4chst sollte sich jeder Mensch einmal Gedanken machen, was f\u00fcr ihn eigentlich eine Krise ist, bzw. was an der aktuellen Situation das Gef\u00fchl von Unsicherheit, Angst und Unzufriedenheit in ihm ausl\u00f6st. Das Wort Krise wird allgemein mit unsicheren Zeiten, in denen man keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, sich \u00fcberfordert und hilflos f\u00fchlt, keine Handhabe mehr hat, definiert. Sich \u00fcber seine Gedanken, Gef\u00fchle und Empfindungen im Klaren zu werden, kann sehr viel Ruhe und Selbstvertrauen schaffen. Und wenn ich selbst die Situation (wie im Falle der Pandemie) mit meinen eigenen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten nicht aktiv ver\u00e4ndern kann, dann bleibt mir nur die M\u00f6glichkeit der emotionalen Bew\u00e4ltigung. Die einfachste und zugleich beste Form dieser Bew\u00e4ltigungsstrategie ist die Akzeptanz. Akzeptiere, was ist, nimm die Situation so an, wie sie ist und mach das Beste daraus. Besch\u00e4ftige dich h\u00e4ufiger mit den Dingen, die du beeinflussen kannst, die du gern machst und viel weniger mit dem, was du nicht kannst. Psychologisch gesehen ist es v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn, sich t\u00e4glich vor Augen zu halten, was man nicht kann oder worin man nicht gut ist. Viel besser ist es hingegen, sich zu fragen, was kann ich in der aktuellen Situation pro-aktiv machen was mir guttut, was ich mag oder was mich weiterbringt. Wenn man einmal f\u00fcr sich erkannt hat, was Lebensfreude und Gl\u00fcck wirklich bedeuten, dann weiss man, dass man nie das Opfer der \u00e4usseren Umst\u00e4nde sein muss. Selbstreflexion und Klarheit spielen da f\u00fcr mich eine \u00fcbergeordnete Rolle. Was will ich wirklich, was sind meine Visionen, Ziele und daraus resultierenden Pl\u00e4ne f\u00fcr die kommenden Jahre? Klarheit dar\u00fcber, was mich t\u00e4glich antreibt, was mir guttut, welche Menschen ich um mich sch\u00e4tze, welcher Lebensstil zu mir passt usw. Je extremer man die Situation wahrnimmt, desto st\u00e4rker profitiert man davon, sein Ziel oder seine Lebensvision klar zu kennen. Jede Lebensphase bringt ihre Besonderheiten mit sich und jeder Mensch ist einzigartig. Daher kann das nur jeder selbst f\u00fcr sich beantworten. Ich f\u00fcr mich vermeide beispielsweise noch mehr den Konsum von sozialen Medien und Fernsehen mit negativen Inhalten. Ausserdem achte ich auf meine pers\u00f6nlichen Lebensgewohnheiten wie regelm\u00e4\u00dfige und vielseitige Bewegung, ausgewogene Ern\u00e4hrung und ausreichend Schlaf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12897\" src=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad.png 1920w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad-600x197.png 600w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad-300x98.png 300w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad-1024x336.png 1024w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad-768x252.png 768w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/meeresrunner-interview-konrad-1536x504.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sportler vermissen Wettk\u00e4mpfe. Wird es in den kommenden Jahren einen Nachholbedarf geben oder haben die Einschr\u00e4nkungen einen Trend hin zu lockeren sportlichen Einheiten zur Gesunderhaltung ausgel\u00f6st? <\/strong>Mit dem Nachholen ist das immer so eine Sache. Wir m\u00f6chten gern Schlaf nach durchzechten Partyn\u00e4chten nachholen, wir m\u00f6chten oft auch durch Di\u00e4ten die Phasen des unkontrollierten Essens wett machen, wir m\u00f6chten gern Bewegungsmangel nach langen Autofahrten oder nach stundenlangem B\u00fcrostuhlsitzen ausgleichen und wir m\u00f6chten gern \u201eLeben\u201c nachholen, nachdem wir viele Jahre gearbeitet haben. Die Natur funktioniert so nicht. Sicherlich steigt die Sehnsucht nach den Dingen, die wir durch die aktuellen Einschr\u00e4nkungen nicht d\u00fcrfen oder machen k\u00f6nnen. Ob das dann im Anschluss zu einem h\u00e4ufigeren oder intensiveren Aus\u00fcben f\u00fchrt, bleibt abzuwarten. Vielmehr bringt die Ver\u00e4nderung immer auch neue, andere Formen des sportlichen Handelns mit sich. Wettkampfformate werden oder haben sich bereits an die Situation angepasst. Denkt man nur an die vielen virtuellen Rennserien. Aber ein Marathonl\u00e4ufer wird im Jahr nach der Pandemie wahrscheinlich nicht mehr Marathons laufen als davor. Ein Triathlet wird im Jahr nicht pl\u00f6tzlich mehrere Ironman machen, nur weil dies f\u00fcr ein, zwei Jahre nicht so m\u00f6glich war. Hier werden die k\u00f6rperlichen, aber vor allem die zeitlichen und finanziellen M\u00f6glichkeiten begrenzend wirken. Vielmehr sehe ich in der aktuellen weltweiten Pandemielage eine grosse Chance, dass die Menschen die Dinge, die f\u00fcr so selbstverst\u00e4ndlich galten, wieder mehr an Wertsch\u00e4tzung gewinnen. In unserem speziellen Fall bspw., dass wir jedes Jahr im Fr\u00fchjahr gemeinsam mit vielen tollen Menschen auf der sch\u00f6nen Insel Mallorca unsere Zeit in einem Triathlon Camp verleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schauen wir auf die positiven Effekte. Es sind so viele Menschen in der Natur unterwegs wie noch nie. Das gibt doch Hoffnung, dass wir uns auch k\u00fcnftig mehr Gedanken zu unserer Gesundheit machen. Wie siehst du das? <\/strong>Studie zeigen zwar, dass Spazierg\u00e4nge, Wanderungen, Laufen oder Radfahren in der Natur w\u00e4hrend der Pandemie im deutschsprachigen Raum zugenommen haben. Ob sich dadurch tats\u00e4chlich mehr Menschen mehr Gedanken zu ihrer Gesundheit machen bzw. ein grunds\u00e4tzlicher Trend zu besseren Lebensgewohnheiten erkennbar ist, wage ich zu bezweifeln. Im Zusammenhang mit dem Lebensstilverhalten zeigen die aktuellen COVID-Studien, dass die k\u00f6rperliche und sportliche Aktivit\u00e4t insgesamt w\u00e4hrend des Lockdowns in allen Altersgruppen deutlich abgenommen hat. Hierbei sind es vor allem die \u00fcber 30-J\u00e4hrigen, die sich durch die Pandemie insgesamt weniger bewegen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Verringerung der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t insgesamt sehr negativ auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden auswirkt. Einige Studien zeigen, dass die Polarisierung in Bezug auf den Lebensstil deutlich zunimmt. Das bedeutet, dass die Menschen, die vor der Pandemie bereits eine gesunde Lebensweise gef\u00fchrt haben, jetzt noch mehr darauf achten. Dieser Bev\u00f6lkerungsteil geht also auch h\u00e4ufiger und bewusster an die frische Luft und nutzt regelm\u00e4ssig die positiven Effekte von Natur, Sport und Bewegung. Allerdings hat der Bewegungsausgleich in der Natur h\u00e4ufig nicht dieselbe Intensit\u00e4t wie Training und Wettk\u00e4mpfe im Fitnessstudio oder Verein. Auch fehlen uns dabei immer mehr auch die so wichtigen sozialen Aspekte des Sporttreibens. Diejenigen, die bereits vor der Pandemie eher ungesund und bewegungsarm gelebt haben, zeigen aktuell eine deutliche Verringerung der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4ten. Und hier zeigen die Daten zur k\u00f6rperlichen und sportlichen Aktivit\u00e4t w\u00e4hrend des COVID19-Lockdowns, dass diejenigen, die w\u00e4hrend des Lockdowns fast t\u00e4glich Sport trieben, das beste subjektive Wohlbefinden hatten und Menschen deren k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t abnahm, zeigten eine schlechtere psychische Gesundheit. Gemeinsam mit meinen wissenschaftlichen Kollegen Prof. Dr. Jana Strahler, Prof. Dr. Karsten Kr\u00fcger und PD Dr. Britta Kr\u00fcger konnte ich selbst eine Studie zur psychischen Gesundheit, Resilienz und zur sportlichen Aktivit\u00e4t in der Anfangsphase des ersten COVID-19 Lockdowns in Deutschland durchf\u00fchren. Die Befunde zeigen, dass sportliche Bewegung w\u00e4hrend des ersten Lockdowns im Fr\u00fchjahr 2020 mit h\u00f6herem Wohlbefinden und h\u00f6herer Resilienz sowie geringerer psychischer Beschwerden verbunden war. Vor allem Menschen mit geringer Resilienz scheinen laut unserer Untersuchung von sportlichen Aktivit\u00e4ten in Bezug auf ihr Wohlbefinden zu profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12898\" src=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad.png 1920w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad-600x197.png 600w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad-300x98.png 300w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad-1024x336.png 1024w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad-768x252.png 768w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/nachdenklich-interview-konrad-1536x504.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Brauchen wir Menschen das Kr\u00e4ftemessen mit unseresgleichen? <\/strong>Das Individuum Mensch hat von der Steinzeit bis in die Gegenwart nur \u00fcberlebt und wird dies auch in Zukunft nur schaffen, durch die F\u00e4higkeit, sich st\u00e4ndig weiterzuentwickeln. Evolution bedeutet Weiterentwicklung und sich bestm\u00f6glich an \u00e4ussere Umst\u00e4nde anzupassen. Hierzu geh\u00f6rt auch schon immer der Vergleich, den die Natur quasi in uns angelegt hat. Ein Vergleich im modernen, sportlichen Sinne stellt der Wettkampf dar. Im Wettstreit geht es um Kooperieren, Wettk\u00e4mpfen und sich Verst\u00e4ndigen. Der Sport bietet den Menschen unserer Gesellschaft die M\u00f6glichkeit reichhaltige Erfahrungen und Erkenntnisse im Miteinander und Gegeneinander zu sammeln. Aber noch mal zur\u00fcck zum Vergleichen. Sich zu vergleichen kann positive, aber auch negative Effekte mit sich bringen. So informieren wir uns dar\u00fcber, wo wir gerade in unserem sozialen Umfeld oder in unserer Sportart z. B. auf nationaler oder internationaler Ebene stehen, auf welchem Niveau wir uns befinden. Es kann uns auch Aufschluss dar\u00fcber geben, was wir gut k\u00f6nnen oder was weniger. Vergleiche vereinfachen h\u00e4ufig auch die Zusammenarbeit in Gruppen oder Teams, indem man schnell erkennt, welche F\u00e4higkeiten oder Fertigkeiten die Menschen untereinander einbringen. Vergleiche k\u00f6nnen auch dabei helfen, mit Herausforderungen besser umzugehen. Sich mit Menschen zu vergleichen, die in einer bestimmten Sache etwas besser sind als wir, f\u00fchrt h\u00e4ufig zu schnellen Lernerfolgen und erh\u00f6hter Motivation. Auch f\u00fchlen wir uns manchmal dadurch einfach besser, wenn wir erfolgreicher als andere in einer Sache sind. Auch kann es eine Form der emotionalen Bew\u00e4ltigung sein, dass es anderen noch schlechter geht als uns. Es gibt aber auch die negativen Aspekte des Vergleichens. Menschen f\u00fchlen sich oft schlecht, wenn sie sich selbst, ihre Leistungen oder ihr Eigentum mit anderen in Verbindung bringen. St\u00e4ndiges Vergleichen kann das soziale Miteinander negativ beeinflussen und sorgt immer h\u00e4ufiger dazu, dass Menschen sich von sich selbst und anderen entfremden. Gerade in Bezug auf sportliche Leistungen f\u00fchrt der st\u00e4ndige Vergleich von Werten \u00fcber Strava, Swift und Co. oft zu Frustration und Missstimmung unter den Freizeitsportlern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In deinem neuen Buch &#8222;Laufabenteuer in Ladakh&#8220; schreibst du \u00fcber eine aussergew\u00f6hnliche Reise zum h\u00f6chstgelegenen Ultramarathon der Welt. Was reizt dich an diesen extremen Wettk\u00e4mpfen?<\/strong> Ich finde es sehr spannend und f\u00fcr die eigene Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung wertvoll, immer mal wieder bis an mein k\u00f6rperliches und mentales Limit zu gehen. Quasi den J\u00e4ger und Sammler in mir zu wecken und eine Grizzlyb\u00e4r-Situation zu simulieren. Etwas Neues, Unberechenbares und Unbekanntes aufzusuchen. Pers\u00f6nliche H\u00f6chstleistungen entstehen nur dort, wo die Grenzen der eigenen Leistungsf\u00e4higkeit liegen. F\u00fcr mich, wie f\u00fcr viele unserer Kunden auch, ist die intensive k\u00f6rperliche Belastung, und das Aufsuchen der eigenen Grenzen ein idealer Ausgleich zum Alltag. Wenn ich \u00fcber mehrere Stunden im Wettkampfmodus bin, dann tauche ich in eine andere Welt ein. Ich bin bei mir. Der K\u00f6rper funktioniert dann einfach. Und im Ziel sind alle Strapazen vergessen \u2013 dann macht sich ein Gl\u00fccksgef\u00fchl breit. Bei solch ausgefallen Reisen kann ich abschalten, abtauchen, \u00fcber Vieles nachdenken und entwickle w\u00e4hrenddessen bereits kreative Ideen f\u00fcr neue spannende sportlich und berufliche Projekte. Ausserdem gef\u00e4llt mir, dass ich durch solche Wettkampfreisen immer neue L\u00e4nder, Lebensweisen und Kulturen kennenlernen kann. Zusammenfassend ist es f\u00fcr mich die Kombination aus Wettkampf, Abenteuer und Erholung, was mich zu solch au\u00dfergew\u00f6hnlichen Reisen wie der zur Khardung La Challenge nach Ladakh bewegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12896\" src=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad.png 1920w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad-600x197.png 600w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad-300x98.png 300w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad-1024x336.png 1024w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad-768x252.png 768w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ladakh-interview-konrad-1536x504.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das ist so nicht Jedermann\/-frau tauglich. Wie kann jeder f\u00fcr sich das geeignete Mass an Sport herausfinden? <\/strong>Zu Beginn oder nach l\u00e4ngerer Sportpause f\u00e4llt es oft schwer f\u00fcr sich selbst den richtigen Trainingsumfang zu bestimmen. Als Erstes sollte man sich \u00fcberlegen, welche Sportart Freude bereitet oder welche Sportart man schon immer mal erlernen wollte. Dann spielt die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit neben Beruf, Familie und anderen sozialen Verpflichtungen eine wesentliche Rolle. Auch sollte Klarheit dar\u00fcber bestehen, welche Ziele man verfolgen m\u00f6chte. Sollte das Sporttreiben im Wesentlichen zur Gesunderhaltung betrieben werden wollen, so kann die Empfehlung der WHO Orientierung bieten. In der aktuellen WHO-Richtlinie wird Erwachsenen w\u00f6chentlich mindestens 150 bis 300 Minuten leichte aerobe Herzkreislaufbelastung empfohlen. Alternativ oder in Kombination sind 75 bis 150 Minuten intensive aerobe Aktivit\u00e4t m\u00f6glich. Dar\u00fcber hinaus sind mindestens zwei Krafteinheiten pro Woche f\u00f6rderlich. Liegt der Fokus hingegen auf dem wettkampforientierten Sport, wie beispielsweise die von uns betreuten Triathleten, Radsportler oder L\u00e4ufer, dann sollte deutlich mehr Trainingszeit eingeplant werden. Hier kommen schnell mal 1-2 Stunden t\u00e4glich bzw. 7-14 Stunden w\u00f6chentlich zusammen. Dann kann es sehr hilfreich sein, sich von einem erfahrenen Trainer einen individuellen Trainingsplan erstellen zu lassen. Allgemeine Empfehlungen sind hier sehr schwierig. Zu unterschiedlich sind die bio-psycho-sozialen Voraussetzungen sowie die Ziele und Motive der Menschen. Ein ausf\u00fchrliches Anamnese- und Beratungsgespr\u00e4ch mit dem Experten sollte hier Klarheit bringen. Unter Ber\u00fccksichtigung der n\u00f6tigen Regenerationszeitr\u00e4ume gilt mittlerweile in unserer Bewegungsarmen Gesellschaft die pauschale Empfehlung, dass vielseitige k\u00f6rperliche Bewegung jeglicher Art, je mehr, desto besser die Gesundheit und das Wohlbefinden st\u00e4rken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Training bezieht sich ja nicht nur auf die physischen Aspekte. Resilienz ist in aller Munde. Was macht sinnvolles Training mit unserer Psyche? <\/strong>Die positiven Auswirkungen von regelm\u00e4ssiger sportlicher Aktivit\u00e4t auf Gesundheit, Wohlbefinden, Gedanken und Gef\u00fchle sind unumstritten. Sport ist grunds\u00e4tzlich ein guter Puffer gegen\u00fcber Stressempfinden und Gef\u00fchlen wie \u00c4rger und Einsamkeit. Durch die Pandemie haben bei vielen Menschen psychische Beschwerden wie Angstzust\u00e4nde, Depressionen und Stressempfinden erheblich zugenommen. Zur Vorbeugung, Bew\u00e4ltigung und Behandlung helfen neben guter Ern\u00e4hrung und Schlaf vor allem regelm\u00e4ssige Bewegung und k\u00f6rperliches Training. Der Begriff Resilienz beschreibt die F\u00e4higkeit, sich an Widrigkeiten anzupassen, mit ihnen umzugehen und sie zu bew\u00e4ltigen. Resiliente Menschen k\u00f6nnen sich schneller und effektiver von negativen Erfahrungen erholen. Auch wird Resilienz mit weniger Angst, depressiven Symptomen und positiveren Emotionen verbunden. Die Wechselwirkung zwischen sportlicher Aktivit\u00e4t, Resilienz und psychischer Gesundheit gilt als wissenschaftlich gesichert. Eine h\u00f6here sportliche Aktivit\u00e4t geht mit einem h\u00f6heren Wohlbefinden und einer h\u00f6heren Belastbarkeit und weniger psychischen Beschwerden einher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12900\" src=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad.png 1920w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad-600x197.png 600w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad-300x98.png 300w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad-1024x336.png 1024w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad-768x252.png 768w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/trainer-interview-konrad-1536x504.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/>Bei KS-SPORTSWORLD trainiert ihr Menschen in den unterschiedlichsten Sportarten. Muss der leistungsorientierte moderne Mensch auch \u00f6fter mal eingebremst werden? <\/strong>Ja, sehr oft sogar. Weil wir Menschen gern in die Falle der Extreme geraten und es niemals zuvor leichter (gef\u00e4hrlicher war), sich mit anderen zu vergleichen. Alles muss stets aussergew\u00f6hnlicher, stets erfolgreicher werden. Auffallen um jeden Preis um Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung zu erlangen. Je mehr die Menschen mit einem Milliardenaufwand tagt\u00e4glich durch Werbung und Medien konditioniert werden irgendetwas zu kaufen oder zu machen, wor\u00fcber die Nachbarn neidisch sind, je mehr sich die Menschen entsolidarisieren, desto extremer wird auch die Leistungsorientiertheit werden. Durch die sozialen Medien und die Werbung sehen wir permanent Menschen, die gl\u00fccklicher, fitter, reicher oder erfolgreicher als wir scheinen. F\u00fcr unsere Wirtschaftsunternehmen w\u00e4re es fatal, wenn die Menschen schlagartig auf die Idee k\u00e4men, dass es das alte Auto noch tut, der Pullover aus dem vorherigen Winter noch immer ausreichend w\u00e4rmt und auch drei statt f\u00fcnf Paar Schuhe zufriedenstellend sind, um von A nach B zu kommen (eigentlich reicht da ja schon genau ein einziges Paar). Es ist die Kunst der Marketingfachleute, in uns stets Bed\u00fcrfnisse zu wecken, die wir eigentlich gar nicht haben. Und dann das spezielle Thema Social-Media. Wir vergessen hierbei schnell, dass die dortigen Beitr\u00e4ge sehr oft gestellte, bearbeitete Momentaufnahmen sind, welche v\u00f6llig losgel\u00f6st von unserer eigenen Lebenssituation betrachtet werden sollte. Ausserdem hat es sich gesellschaftlich manifestiert, immer etwas tun oder machen zu m\u00fcssen. Dabei kann es so sch\u00f6n und so wertvoll sein, einfach mal nur \u201ezu sein\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bewegung in gesunden Massen. Kann man das so sagen?<\/strong> Kommt drauf an, was ich will. Wenn ich Weltmeister oder Olympiasieger werden m\u00f6chte, dann reicht das sicher nicht. Wenn ich aber die positiven Effekte von Sport und Bewegung zur Gesunderhaltung nutzen m\u00f6chte, dann definitiv. Entscheidend sind hierbei immer die pers\u00f6nliche Zielstellung und Ausgangslage einer Person.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im M\u00e4rz 2022 sind wir wieder gemeinsam mit dem ACTREME Triathlon Camp auf Mallorca. Wir freuen uns auf die intensive und spannende Zeit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12901\" src=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad.png 1920w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad-600x197.png 600w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad-300x98.png 300w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad-1024x336.png 1024w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad-768x252.png 768w, https:\/\/maikbecker.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/ultra-interview-konrad-1536x504.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p>Zur Khardung La Challenge im Rahmen des Ladakh Marathons gibt es ein unterhaltsames Buch von Konrad Smolinski: Laufabenteuer in Ladakh. Er schildert seine Eindr\u00fccke aus Ladakh, die Vorbereitung und den Wettkampf in den Jahren 2017 und 2019. Lesenswert! \u00dcber <a href=\"https:\/\/www.konrad-smolinski.de\/\">diesen Link<\/a> kommst du zur Webseite von Konrad.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text el_class=&#8220;&#8220; css=&#8220;&#8220;] Sportwissenschaftler Dr. Konrad Smolinski im Interview. Dr. Konrad Smolinski betreut die Teilnehmer in den ACTREME sport. adventure. travel. Training Camps. 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